Microsofts Startmenü-Redesign 2025: Wichtige Updates und Zukunftspläne
Microsoft hat die Einführung seines Startmenü-Redesigns 2025 für alle Windows 11-Benutzer auf den Versionen 24H2 und 25H2 abgeschlossen. Unterdessen bereitet das Unternehmen stillschweigend eine umfassendere Überarbeitung für das kommende Update 26H2 vor, das später in diesem Jahr erwartet wird.
Das Startmenü von Windows 11 war lange Zeit ein zentraler Punkt für Benutzerfeedback, das Lob für seine moderne Ästhetik mit Kritik an seiner begrenzten Flexibilität verbindet. Um diese Bedenken auszuräumen, hat Microsoft diesen Kernbestandteil kontinuierlich verfeinert.
Das neueste Update führt ein scrollbares Ein-Seiten-Layout, eine Kategoriedarstellung für alle Apps und eine Option zum Ausblenden des Bereichs "Empfohlen" ein. Diese Änderungen sollen die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die Oberfläche vereinfachen.

Weitere Verbesserungen wie erweiterte modulare Steuerungen, die es Benutzern ermöglichen, das Startmenü zu skalieren und einzelne Abschnitte ein- oder auszublenden, sind für 2026 geplant.
Wesentliche Änderungen in der aktuellen Einführung
Vor diesem Update folgte das Startmenü einer starren Designphilosophie. Es bestand aus einem festen "Angeheftet"-Raster, gefolgt von einem "Empfohlen"-Bereich, der oft mit irrelevanten Inhalten gefüllt war. Die Unfähigkeit, das Layout wesentlich anzupassen, führte bei Power-Usern zu Frustration.

Das neue Update stellt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie die Benutzeroberfläche gerendert und gesteuert wird. Durch die Entkopplung von Elementen wie angehefteten Apps, zuletzt verwendeten Elementen und der Liste der KI-Apps hat Microsoft einen modularen Ansatz eingeführt. Dadurch kann sich die Benutzeroberfläche dynamisch anpassen und nur die Elemente anzeigen, die die Benutzer auswählen. Dies ist mehr als eine kosmetische Überarbeitung—es ist ein Schritt hin zu einem persönlicheren und funktionaleren Startmenü.
Erweiterte Unternehmenssteuerungen mit JSON und Gruppenrichtlinien
Während normale Benutzer auf diese Updates über die Einstellungs-App zugreifen können, profitieren Unternehmen erheblich von neuen Konfigurationstools. Microsoft hat die älteren XML-basierten Layoutdefinitionen durch ein robusteres JSON-Konfigurationsformat ersetzt.

Für IT-Administratoren ist dies ein Gamechanger. Durch die Nutzung von Gruppenrichtlinien (GPO) oder Configuration Service Providers (CSP) können Admins präzise und zuverlässige Startmenü-Layouts auf verwalteten Geräten bereitstellen. Dies stellt sicher, dass Mitarbeiter im Außendienst, Schüler oder Kioskbenutzer maßgeschneiderte Oberflächen haben, die Unordnung minimieren und den Zugriff auf unnötige Tools verhindern.
So überprüfen und passen Sie das neue Startmenü an
Egal, ob Sie ein normaler Benutzer oder ein IT-Admin sind, Sie können das aktualisierte Startmenü auf Ihren Geräten einfach überprüfen und anpassen. So geht’s:
Für normale Benutzer

Für IT-Administratoren

Was kommt mit der Startmenü-Überarbeitung 2026
Die nächste Phase der Startmenü-Updates, die derzeit im experimentellen Insider-Build 26300.8553 (veröffentlicht am 29. Mai 2026) getestet wird, verspricht noch größere Verbesserungen. Bestätigte Testfunktionen umfassen:
- Eine kleinere, kompaktere Integration der Taskleiste
- Neue Anpassungsoptionen in den Startmenü-Einstellungen


Diese Updates sind derzeit auf den experimentellen Kanal beschränkt. Basierend auf Microsofts Veröffentlichungszyklus wird erwartet, dass diese Funktionen innerhalb von zwei bis drei Monaten in die Beta-Version übergehen und voraussichtlich Ende 2026 als Teil des Updates 26H2 allgemein verfügbar sein werden.
Leistungsverbesserungen im Startmenü
Zusätzlich zu den Design-Updates geht Microsoft auch auf Leistungsprobleme des Startmenüs ein. Der Low Latency Profile CPU-Boost, der im optionalen Update KB5089573 vom Mai 2026 eingeführt wurde, priorisiert die Startmenü-Engine. Dies reduziert Mikroruckler und verbessert die Reaktionszeiten, ein häufig geäußerter Kritikpunkt seit der Einführung von Windows 11. Er wird allen Benutzern mit dem Juni 2026 Patch-Tuesday-Update zur Verfügung stehen.
Eine wesentlichere Verbesserung ist ebenfalls in Arbeit. Microsoft baut das Startmenü auf nativen WinUI-Frameworks auf, um die aktuellen webbasierten Komponenten zu ersetzen. Ziel ist es, die Leistung insbesondere auf Hardware mit geringeren Spezifikationen zu verbessern. Obwohl kein öffentliches Veröffentlichungsdatum bestätigt wurde, hat Microsoft diese Initiative auf der Build 2026 als Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Verbesserung der Leistung von Windows-Kernkomponenten hervorgehoben.
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