Microsoft führt einfachere Optionen zum Pausieren und Installieren von Windows-Updates ein
Microsoft hat eine neue kalenderbasierte Funktion zum Pausieren von Windows-Updates eingeführt, mit der Benutzer ein spezifisches Enddatum innerhalb eines 35-Tage-Limits auswählen können. Diese Funktion, verfügbar mit Windows 11 KB5095093, ermöglicht es Benutzern auch, eine bestehende Pause zu verlängern, bevor sie abläuft, solange das neue Enddatum innerhalb des 35-Tage-Fensters liegt.
Obwohl diese Funktion das dauerhafte Deaktivieren von Updates nicht ermöglicht, bietet sie den Benutzern die Flexibilität, Updates manuell zu verzögern. Wenn keine Aktion unternommen wird, setzt Windows die Updates nach Ablauf der Pause automatisch fort, um die Systemsicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Vorteile der kalenderbasierten Pause
Mit dieser neuen Funktion können Benutzer:
- Spezifische Enddaten für Pausen auswählen, was die Planung um persönliche Zeitpläne, Reisen oder arbeitsreiche Zeiten erleichtert.
- Unannehmlichkeiten durch unerwartete Neustarts während kritischer Momente vermeiden.

Wie die neue Windows Update Kalender-Pause funktioniert
Dieses Update ersetzt das vorherige Dropdown-Menü, das feste einwöchige Pausenintervalle anbot. Benutzer können jetzt ein spezifisches Datum direkt aus einem Kalender in Einstellungen > Windows Update auswählen. Obwohl die maximale Pause weiterhin 35 Tage beträgt, vereinfacht der Kalender den Prozess, indem er die manuelle Berechnung von Wochen überflüssig macht.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Pause keine dauerhafte Lösung ist. Sobald die Pause endet, sucht Windows erneut nach Updates und kann ausstehende Updates automatisch herunterladen und installieren.
Wichtige Punkte zur Pausenfunktion:
- Pausen können nur bis zu 35 Tage ab dem aktuellen Datum verlängert werden.
- Benutzer können den Pausenzeitraum manuell zurücksetzen, indem sie ein neues Enddatum auswählen, aber das neue Datum muss ebenfalls innerhalb des 35-Tage-Limits ab dem aktuellen Tag liegen.
- Vorherige Pausenzeit wird nicht übertragen. Wenn Sie beispielsweise Updates für 20 Tage pausiert haben, kann die neue Pause nur bis zu 35 Tage ab dem aktuellen Datum verlängert werden, nicht darüber hinaus.
- Updates werden nach Ablauf der Pause automatisch fortgesetzt, um die Systemsicherheit zu gewährleisten.
So richten Sie die Kalenderpause in Windows Updates ein
Um ein Pausenenddatum zu konfigurieren, navigieren Sie zu Einstellungen > Windows Update und verwenden Sie die Kalenderoberfläche, um ein spezifisches Datum auszuwählen. Dies bietet Benutzern eine einfache Methode, um Updates zu verzögern, ohne auf wöchentliche Intervalle angewiesen zu sein.

Verlängerung der Update-Pause
Microsoft erlaubt Benutzern, den Pausenzeitraum zu verlängern, solange das neue Enddatum innerhalb des 35-Tage-Limits liegt. Das bedeutet, dass Benutzer ihre Einstellungen sorgfältig verwalten können, um Updates durch manuelles Zurücksetzen des Pausenfensters kontinuierlich zu verzögern. Dieser Ansatz wird jedoch aufgrund potenzieller Sicherheitsrisiken nicht empfohlen.
Wenn keine Aktion unternommen wird, werden Updates automatisch fortgesetzt, sobald der aktuelle Pausenzeitraum endet. Dies stellt sicher, dass Systeme auf dem neuesten Stand und sicher bleiben.
Konsolidierter monatlicher Neustart für Updates
Zusätzlich zur kalenderbasierten Pausenfunktion verbessert Microsoft den Update-Installationsprozess, indem die Anzahl der erforderlichen Neustarts reduziert wird. Treiber-, .NET- und Firmware-Updates werden nun mit dem monatlichen Qualitätsupdate abgeglichen, was zu einem einzigen monatlichen Neustart für die meisten Updates führt.
Diese Änderung ist derzeit für Benutzer der Windows Insider-Vorschau verfügbar und wird in Kürze für die Öffentlichkeit eingeführt. Updates werden weiterhin im Hintergrund heruntergeladen, aber die Konsolidierung minimiert Unterbrechungen, indem Neustarts gebündelt werden.
Für Benutzer, die überprüfen möchten, was während dieser gebündelten Updates heruntergeladen wird, bleiben detaillierte Informationen zugänglich.

Verbesserte Ausschaltoptionen
Eine weitere bemerkenswerte Verbesserung betrifft die langjährige Frustration über das Verhalten von "Update und Herunterfahren". Jetzt zeigt das Power-Menü konsequent die Optionen Neustart und Herunterfahren an, selbst wenn Updates ausstehen. Wenn Sie Herunterfahren auswählen, wird der PC ausgeschaltet, ohne zuerst Updates zu installieren.
Tests in Build 26300.8289 bestätigen, dass diese Korrektur wie beabsichtigt funktioniert und den Benutzern mehr Kontrolle über ihren Ausschaltvorgang bietet.

Verfügbarkeit dieser Änderungen
Die kalenderbasierte Pausenfunktion ist bereits im optionalen Juni-Update KB5095093 enthalten. Der konsolidierte monatliche Neustart und die Power-Menü-Korrektur sind derzeit für Windows Insider in den Experimentellen- und Beta-Kanälen verfügbar. Eine breitere Einführung für alle Benutzer wird in den kommenden Wochen erwartet.
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