Microsoft bestätigt Bing-freie Windows-Suche in Windows 11
Microsoft hat offiziell bestätigt, dass die Suchfunktion im Startmenü von Windows 11 es Benutzern ermöglichen wird, Bing-Webergebnisse zu deaktivieren. Diese Änderung stellt sicher, dass die Windows-Suche nur lokale Dateien und Apps anzeigt und somit ein wirklich offline Erlebnis bietet. Zusätzlich entkoppelt Microsoft die Microsoft Rewards von der Windows-Suche, um Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern.
Marcus bestätigt verbesserte Windows-Suche
In einem Beitrag auf X kündigte Marcus, der Design-Direktor bei Microsoft, an, dass die Windows-Suche schneller, zuverlässiger und bald mit der Option ausgestattet sein wird, Web-Ergebnisse zu deaktivieren. Laut Microsoft bleibt Bing standardmäßig in der Windows-Suche aktiviert, aber Benutzer können es mit nur wenigen Klicks deaktivieren. Dies beseitigt die Notwendigkeit, die Windows-Registry zu ändern, Gruppenrichtlinieneinstellungen zu verwenden, Regionen zu wechseln oder LTSC-Versionen von Windows zu installieren, um die Bing-Integration zu deaktivieren.
So deaktivieren Sie Bing in der Windows-Suche
- Öffnen Sie Einstellungen.
- Wechseln Sie zu Datenschutz & Sicherheit > Suche.
- Schalten Sie die Option „Web-Ergebnisse“ aus.
Sobald Bing deaktiviert ist, zeigt die Windows-Suche nur lokale Ergebnisse an, und das Microsoft Rewards-Symbol erscheint nicht mehr. Außerdem werden durch das Deaktivieren von Bing keine Copilot-Anzeigen mehr angezeigt, wenn Sie nach Dateien suchen. Dieses Update entfernt auch Elemente von MSN, Bing und anderen verbundenen Microsoft-Diensten von der Windows-Suchstartseite, wodurch eine saubere Benutzeroberfläche entsteht, die nur Ihre letzten Suchanfragen anzeigt. Das resultierende Erlebnis wird ähnlich oder besser sein als bei Windows 11 LTSC, bei dem die Websuche bereits vollständig deaktiviert ist.
Diese Funktion befindet sich noch im Test und wird bald für Benutzer verfügbar sein.
Windows-Suche ohne Bing: Ein Game-Changer
Obwohl die Windows-Suche nicht grundsätzlich schlecht ist, wurde sie dafür kritisiert, frustrierend und ineffektiv beim Auffinden der richtigen Dateien zu sein. Das Kernproblem liegt in der Integration von Bing/Websuche, die ihre Fähigkeit, lokale Dateien und Apps effizient zu durchsuchen, erschwert.

Drittanbieter-Tools wie PowerToys demonstrieren das Potenzial für schnellere und genauere Datei- und App-Suchen. Interessanterweise basieren diese Tools auf dem Windows-Suchindexer, demselben System, das auch das native Windows-Suchfeld antreibt. Dies wirft die Frage auf: Warum kämpft die Windows-Suche, während andere Anwendungen, die denselben Indexer verwenden, besser abschneiden? Die Antwort liegt in der Bing-Integration.
Die Auswirkungen der Bing-Integration
Wenn Bing/Websuche aktiviert ist, muss die Windows-Suche Ergebnisse zwischen lokalen Dateien, Apps und dem Web filtern. Dies führt oft zu Verwirrung über die Benutzerabsicht. Zum Beispiel könnte die Suche nach „Maps“ die Web-Ergebnisse von Bing gegenüber der lokal installierten Maps-App priorisieren. Diese Ineffizienz ergibt sich aus der Notwendigkeit, mehrere Suchkontexte auszugleichen.
Verbesserung der Windows-Suche durch Entfernen der Web-Integration
Die Windows-Suche arbeitet mit einem algorithmus- und indexbasierten Ansatz, ähnlich wie traditionelle Suchmaschinen. Während ihr die Fähigkeit fehlt, Benutzerabsichten intelligent zu interpretieren, funktioniert sie erheblich besser, wenn Websuchergebnisse ausgeschlossen werden. Durch die Konzentration ausschließlich auf lokale Dateien und Apps kann die Windows-Suche schnellere und genauere Ergebnisse liefern.
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